BAWAG - Karibik - ÖGB - Flöttl - Elsner & Co - ATOMIC

Die skandalöse Vorgehensweise einiger BAWAG-Manager bedarf der restlosen Aufklärung der Vorgänge, nicht nur rund um die Karibik- und Refco-"Geschäfte", sondern auch rund um den unnötigen Konkursfall ATOMIC (zu einer Zeit, als Head/Tyrolia/Mares von den ATW unter Beppo Mauhart 3,6 Milliarden Schilling erhalten hat!).

Nachdem ich 24 Jahre in führender Position bei ATOMIC gearbeitet habe, traue ich mir ein gerechtes Urteil zu, das sich wohl erst in einiger Zeit als solches erweisen wird. Dr. Werner Masser, renommierter Wiener Rechtsanwalt, der die Lucona/Proksch-Affäre aufklären konnte, wird dafür sorgen.

Es ist schon bemerkenswert, wie schnell die Medien Dinge "vergessen", die vorher so wirkungsvoll hochgepusht wurden.

Keiner der betroffenen BAWAG-"Manager" hat für die österreichische Wirtschaft auch nur im entferntesten das geleistet, was Herr Kommerzialrat Alois Rohrmoser als Einzelunternehmer zustande gebracht hat.
Dafür geht so ein "Manager" mit 3,3 Millionen Euro Abfertigung in Pension (Elsner), erhält zusätzlich 300.000,- Euro als Aufsichtsrat der Österreichischen Lotterien GmbH oder 11.000,- Euro pro Monat an Pension (Ex-ÖGB-Präsident Verzetnitsch) -
für diesen Betrag müssen hunderttausende Arbeiterinnen und Arbeiter mehr als ein Jahr schuften, haben kein Penthouse mit Swimming-Pool in einem Wiener Nobelbezirk, kein Firmenauto mit Chauffeur etc. pp. Das Ganze noch dazu finanziert mit den Beiträgen der Gewerkschaftsmitglieder und den Konten der BAWAG-Kunden (ungeachtet der Soll- oder Haben-Zinsen, Spesen).

Es wird höchste Zeit, dass Österreicherinnen und Österreichern gegen diese Missstände in geeigneter Form auftreten. Floskeln wie "Da kann man nichts machen", "Das ist halt so ..." sollten der Vergangenheit angehören.

In meinem Buch Mausefalle konnte ich aufgrund der Geschäftsführer- Geheimhaltungspflicht und Klags-Drohungen des BAWAG-Anwaltes nicht alle Details anführen. Ich wurde im Gegenteil sogar damals aufgefordert, das Manuskript an die BAWAG bzw. deren Anwalt zu senden (Ex-DDR-Methoden, Zensur). Netter Versuch. ;-))

Manchmal dauert es vielleicht eine Weile, bis Wahrheiten ans Licht kommen, aber als geübter Österreicher hat man ja Geduld ... ;-)

Fritz Schrempf

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Dkfm. Fritz Ewald Schrempf

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